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1870

BrüsselIII

Paul-Marie Verlaine

Mattrosig und grün vermischen Die Hügel sich und die Rampen, Im blassen Dämmern der Lampen, Die alle Dinge verwischen.

In des Himmels goldenes Träumen Scheint mählich Purpur zu dringen, Auf den wipfellos-kleinen Bäumen Hört schwach einen Vogel man singen.

So leise fühl' ich den Schauer Des nahenden Herbstes verfliegen Und wie meine schlummernde Trauer Eintönig die Winde wiegen.

Ohne Ende seh' Weit ich die Allee In dem blassen Schein. Wie so heimlich, ach,

Sollt' dies Blätterdach Unsrer Liebe sein. Herrn, die, wie es scheint, Vornehm sind und freund

Den Royers-Collards, Hin zum Schlosse gehn, Gern würd' ich mich sehn In der greisen Schar.

Weissen Schlosses Wand Trifft mit letztem Brand Spätes Sonnenlicht. Felder fort und fort ...

O, was nistet dort Unsre Liebe nicht!

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