O artigste der Musen,
Um deren vollen Busen
Die frischen Rosen düften!
Willst du auf unsern Triften
Mit armen Hirten weiden,
Und aus den Städten scheiden?
Ich bin der Stadt entgangen:
Da war ich wie gefangen.
Da will man Musen dingen:
Sie sollen iedem singen,
Bey ieder Hochzeit leyern,
Und Nahmenstage feyern.
Bey euch lacht meinen Saiten
Die Freyheit güldner Zeiten:
Ich mag die güldnen Saiten
Dem Pöbel nicht verdingen:
Ich mag nicht iedem singen.
O Muse, sey gegrüsset!
Hier, wo man lacht und küsset,
Laß unter Nachtigallen
Dein süsses Lied erschallen!