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1787–1862

2.

Ludwig Uhland

„darum ward ein Weg betreten Längst von Pilgern, Sängern, Wappnern, Darum ward ein Schloß erbauet, Herrlich, an des Weges Rande,

Darum schaute von den Zinnen Bis auf mich wohl manche Dame: Weil der schönste, kühnste Ritter Sollte hier vorüberfahren.

Wehe nun! es ist erfüllt, Was so lange ward erharret. Weh! die Augen werden brechen, Die so hohen Adel sahen.

Weh! die Mauern werden sinken, Drin des Rosses Tritt verhallet. Weh! der Pfad, den er verließ, Wird vergehn in hohem Grase.“

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