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1817

12. Gebet eines Württembergers

Ludwig Uhland

Der du von deinem ew'gen Thron Die Völker hütest, groß' und kleine: Gewiß, du blickst auch auf das meine, Du siehst das Leiden, siehst den Hohn.

Zu unsrem König, deinem Knecht, Kann nicht des Volkes Stimme kommen; Hätt er sie, wie er will, vernommen, Wir hätten längst das teure Recht.

Doch dir ist offen jeglich Tor, Dir keine Scheidwand vorgeschoben, Dein Wort ist Donnerhall von oben: Sprich du an unsres Königs Ohr!

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