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1813

Trost

Ludwig Tieck

Wenn die Ankerstricke brechen, Denen du zu sehr vertraust, Oft dein Glück so sicher schaust, Zornig nun die Wogen sprechen, –

O so laß das Schiff den Wogen, Mast und Segel untergehn, Laß die Winde zornig wehn, Bleibe dir nur selbst gewogen,

Von den Tönen fortgezogen, Wirst du schön're Lande sehn: Sprache hat dich nur betrogen, Der Gedanke dich belogen,

Bleibe hier am Ufer stehn. –

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