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1813

Schmerz

Ludwig Tieck

Ja, es giebt ein schönes Sehnen, Das wie aus der tiefsten Nacht In dem Herzen aufgewacht, Greift nach Waffen, findet Thränen;

Viele lieben, viele wähnen, Daß Liebe nur Lust dem Herzen Schenken soll und keine Schmerzen: Alle Farben müssen fließen,

Wenn ein Licht sich soll ergießen Aus dem goldnen Brand der Kerzen.

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