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1813

Radicofano

Ludwig Tieck

Wüste Nebel und Wolken Ziehn über die zackigen Berge, Durch die öde Landschaft: Weithin alles trüb und finster,

Kein Sonnenschimmer bricht Die schweren Wolkenmassen. Wie ausgebrannte Gebirge, Wie eine gestorbene Welt

So weit das Auge ängstlich schaut. Da denk ich der vielen Qualvollen Nächte, Ohne Schlaf und Erquickung,

Und rund umher steht jene Angst In Fels und Berg mir vorgemalt.

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