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1813

Palestrina. Marcello. Pergolese

Ludwig Tieck

Wer glaubend immer stirbt im stillen Leben, Der hat die höchste Krone sich errungen. Der wird von Angst und Zweifeln nie bezwungen, Ewig Entzücken ist ihm mitgegeben.

Er wird nur nach dem höchsten Gute streben, Und wie ihn Mislaut, Furcht und Zweifel drungen, In süßester Musik er selbst erklungen Zur Höhe scheidend, in Wohllaut verbeben.

So fasse Geist die hohen Melodieen. Zerschmilz, o Herz, und laß die Thränen fließen. Dann läutert Sehnsucht, Schmerz sich durch die Töne. Schon fühl' ich Glauben, Lieb' in Eins erglühen.

Ihr Wunden, sollt mir alle Freuden büssen. So blüht empor das schönste ew'ge Schöne.

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