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1813

Hochzeitlied

Ludwig Tieck

Wann die Rosenzeit gekommen, Spielt um sie die warme Luft, Ihnen ist die Furcht benommen, Sie ergießen süßen Duft.

Winde buhlen mit den Rosen Willig bricht die Knospe los, Eilt entgegen süßem Kosen, Oeffnet lachend ihren Schoos.

Zarte Arme zum umarmen, Lippen für den süßen Kuß, Busen daran zu erwarmen, Leib zum herrlichsten Genuß.

Rosen, Lilien, sind gestreuet Auf den wundersüßen Leib, Und der Liebe Gunst erfreuet Bräutigam und junges Weib.

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