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1813

[Doch lieblich ist dies Lied nunmehr vermischet]

Ludwig Tieck

Doch lieblich ist dies Lied nunmehr vermischet, Ein fremd Wort liegt dem deinigen am Herzen, Mir ist als säh ich spielend Engel scherzen, Wie Ton sich liebevoll im Ton erfrischet.

Und wenn mir alles Leben nun erlischet, So brennen doch die beiden schönen Kerzen, Sie leuchten nun von selbst zweifache Schmerzen, Was jeder klagt unkenntlich hier vermischet.

Wie süße Ahndung, daß zur dunkeln Pforte, Zur ewgen Mutter, zu der unbekannten, Ein unnennbares Weh mich niederziehet! Ich weine nicht, daß mir kein Frühling blühet,

Da mir sie deine süssen Lippen nannten Sind Tod und Grab mir nun die schönsten Worte.

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