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1813

Dichtung

Ludwig Tieck

Trüb' und heiter Fliegt die Welt vor uns vorbey, Wir wandeln weiter Bald trüb' und heiter

Und wissen nicht, wie es uns sey: Himmlische Poesie Lehrst uns wie. Aber sie vernehmen dich nicht,

Sie wenden sich hinweg vom Licht, Sie leben weiter Immer trüber, wen'ger heiter, Merken nicht daß alles Trübe

Durch der Künste Göttermacht In der heitern Milde lacht, Selbst der Haß wird lichte Liebe. –

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