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1813

6. Das Licht

Ludwig Tieck

Schon grüßt der Vater seinen Sohn, Schon steht er an der alten Schwelle, Ihm winkt und lockt die liebe Helle Das Licht dadrein, ein sanfter Ton.

Hier klopft das Herz, die letzte Wand Hält Kind und Vater noch zurücke, Sie ahnden schon die Liebesblicke, Was sie getrennet sonst, verschwand.

So öffne denn die letzte Thür; Willst du noch immer weiter ziehen? Entflieh hinein, sonst müßt du fliehen, Dir nach tritt, dem du kaum entgangen,

Mit frischen Wangen Das falsche Verlangen: Drum bleibe hier. So schwinde was einst mein,

Ich werde nun mein eigen seyn Im dreimalheilig-lichten Schein.

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