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1733

91.

Gerhard Tersteegen

Wo Gott das Herz erfüllt, dies reinste Licht der Lichter, Da bet't der Geist ihn an in tiefster Dunkelheit, Er schmeckt nicht dies noch das, er hat auch nicht Gesichter, Zwar schmeckt und schaut er Gott, doch ohne Unterscheid.

Doch wo die Gottheit wohnt im Hause selbst im Dunkeln, Da wird der Vorhof voll von seinem Glorieglanz; In Sinnen und Verstand die reinsten Lichter funkeln, Wort, Werk und Wandel wird ein Licht im Herren ganz.

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91. · Gerhard Tersteegen · Poetry Cove