Skip to content
1733

88.

Gerhard Tersteegen

So fern in Welt und Eigenheit bin ich von Gott gegangen, In Unruh, Furcht und Mangel sitzt mein armer Geist gefangen; Wann werd' ich endlich finden Ruh daheim in 's Vaters Schoß? Ich streit' und seufz': „Herr, hilf mir doch, sonst werd' ich nimmer los!“

Beschwerte Seel', verzage nicht, wer glaubt, dem wird's gelingen; Gott spricht: „Ich will dir helfen los, ich will dich wieder bringen Aus dir und deinem Jammerstand In mich, dein wahres Vaterland.“

Da schließt du dann in sichrer Ruh So sanft die frohen Augen zu!

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
88. · Gerhard Tersteegen · Poetry Cove