Skip to content
1733

87.

Gerhard Tersteegen

Will man der bösen Eigenlieb' nichts in der Welt mehr geben, So suchet die verschmitzte Schlang' im Christentum ihr Leben, Nach großen Dingen trachtet sie, nach Gaben, Licht und Schein, Man wünschet einen hohen Stand, man will was Großes sein.

O liebe Seel', begehr es nicht! Gott liebet zwar die Frommen, Doch über Fleisch und Eigenheit muß Tod und Unglück kommen. Herr, deine Glorie mich erfreut, für mich ich gar nichts such', Gibst du mir meine Seel' zur Beut', so bin ich groß genug.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
87. · Gerhard Tersteegen · Poetry Cove