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1733

80.

Gerhard Tersteegen

Du lebst und schwebest stets in Gott, drum such ihn ja nicht ferne, Er sitzt fürwahr nicht eingesperrt hoch über Mond und Sterne; Wärst du nur selber nicht so weit, Vermannigfaltigt und zerstreut,

Kämst du recht zu dir selber, da Würd'st du im Geist Gott finden nah. Du nahes Wesen, bring mich nah, daß ich in deinem Lichte In Ehrfurcht wandle, wo ich bin, vor deinem Angesichte;

Ich will mich nicht verdecken, nein, Mein Herz liegt bloß, schau, wie ich's mein, Du füllest Erd' und Himmel, Herr, Laß doch mein armes Herz nicht leer!

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80. · Gerhard Tersteegen · Poetry Cove