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1733

74.

Gerhard Tersteegen

Hast du mich verworfen, Herr? Soll ich denn im Schmerz vergehen? Bin ich dir zum Ekel nun? Willst du mich nicht mehr ansehen? Du hast mich geschlagen so, daß mich niemand heilen kann; Ach, mein Freund, schlägst du mich selbst, du, mein Heiland, heil mich dann!

Dürres Zion, merke doch, Gott verwirft nur deine Sünden, Er ist feind der Eigenheit, die in deinem Grund zu finden; Hoffe hin und hoffe her, glaub's, dein Geist nicht Frieden find't, Bis du fühlst und frei bekennst, daß du seist ein böses Kind!

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