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1733

61.

Gerhard Tersteegen

Es preist der Höchste selbst allhier die Treu der ersten Liebe, Da sich die Seel' auf ewig ihm zu seiner Braut verschriebe; Wie war das Herz so keusch und zart, wie willig war der Sinn! Sie ließ die Welt und folgte Gott getrost zur Wüste hin,

Zur Wüste, da sie Gott zulieb die Kreatur wollt' missen, Zur Wüste, da sie sonst nichts wollt', als Jesus Christus wissen; Da war die Seel' so schön und fromm, Da war sie Gottes Heiligtum.

Wem Gott geschenket diese Gnad', Der halt' die Krone, die er hat!

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