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1733

58.

Gerhard Tersteegen

Es wechselt alles ab, was ich in mir befinde, Bald ist mein Herz erfreut und bald in Leiden gar, Es streiten Licht und Nacht, Gerechtigkeit und Sünde; Wann werd' ich endlich stehn in Gott unwandelbar?

Wär' Gott mein ew'ges Licht im Firmament der Seelen, Dies reine Wesen selbst mein Zierrat und mein Kleid, Den Seelenkräften all' dann auch kein Licht würd' fehlen, So wär' ich ganz gerecht und frei von allem Leid.

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58. · Gerhard Tersteegen · Poetry Cove