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1733

577. Das Sonnenstäublein

Gerhard Tersteegen

Wo find' ich mich? Wie groß ist Gott – wie klein bin ich! Denk nur, was ist ein Stäubelein Im hellen Sonnenschein!

Wie, sollt' ich mich nicht selbst und alle Ding' vergessen, Da ich stets leb' und schweb' im Wesen unermessen? Du Liebeswesen bist mir näher als ich mir, Drum denk' ich nur an dich und überlass' mich dir;

Verschling das Meine ganz, o Sonne, Dein'r Liebe Luft sei meine Wonne, Dein'r Nahheit Licht mein Sonnenschein Und meine Seel' dein Stäubelein!

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