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571. Wohl denen, die in deinem Hause wohnen!

Gerhard Tersteegen

Ich übe Tag und Nacht mein innres Priestertum, Mein Herz will Gotte alles geben, Beid', Süß und Sau'r, beid', Tod und Leben; Mit Freuden mach' ich's so und bleib' doch immer stumm,

Mein Reden ist ein süßes Schweigen, Mein Tun ein sanft, vergnügtes Beugen: Ich sag' dem Herrn sehr viel, bleibt gleich die Zunge müßig, Dies tu ich Tag und Nacht und werd's nicht überdrüssig.

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