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1733

55.

Gerhard Tersteegen

O hohe Majestät, die du erhaben wohnest In stiller Ewigkeit, im dunkeln Heiligtum, Ich bitte, daß du mein, o Heiligkeit, verschonest Nach deiner Freundlicheit, indem ich zu dir komm'.

Ach, mache meinen Geist demütig, sanft und kleine Und wohn dann auch in mir, weil du hast Lust daran! Hier lieg' ich als wie tot, dein Angesicht alleine Und deines Geistes Kraft mich lebend machen kann.

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