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1733

53.

Gerhard Tersteegen

Wie mannigfaltig sind die Wege vieler Seelen! Mit Sorg' und Furcht sie sich in eigner Arbeit quälen, Sie laufen hin und her, des Wirkens ist kein End', Dies ist ihr Leben so, weil man nichts Bess'res kennt.

Ach, Seelen, lasset ab, wenn ihr den Schatz wollt kriegen, Selbstkönnen und Selbsttun nutzt nichts, es sind nur Lügen, Mit steter Innigkeit gedenket nur an Gott, Legt diese Perl' ins Herz, dies wahre Eins ist not!

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