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1733

51.

Gerhard Tersteegen

Menschen, ach, wie plagt ihr euch, nach der Eitelkeit zu trachten; Denkt, ihr greift nach Schatten nur, denkt, der arme Geist muß schmachten, Hört, es ruft euch euer Gott: „Kommet doch mit Herz und Mut!“ Hungert doch nach ihm allein, ach, man hat's bei ihm so gut!

Herr, ich neig' mein Ohr zu dir, laß mich dich im Geist denn hören, Ich will kommen, zieh mich nur, ganz in dich hineinzukehren, Gib dich mir, so bin ich satt, dann wird leben Seel' und Geist! Der ißt ja das Gute recht, der das höchste Gut geneußt.

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