Einen kleinen Augenblick, nur ein wenig will Gott lassen
Und alsdann mit großer Gnad' uns versammeln und umfassen;
Doch der kleine Augenblick, dieses Wenig, scheint so lang,
Weil mein Glaube noch so schwach und mein blödes Herz so bang.
Ja, Herr, wenn du mich verläßt, geht dein Schäflein in der Dürre;
Dein Erbarmen sammle mich, daß ich doch nicht gar verirre,
Zeig dein holdes Angesicht, das sich mir so oft verdeckt,
Ew'ge Gnad', erbarme dich, ach, dein Zorn so bitter schmeckt!