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445. Wozu lebest du?

Gerhard Tersteegen

Unser Wollen, unser Sinnen, Unser Wirken und Beginnen, Was nicht von und zu Gott geht, Wie ein eitler Traum vergeht.

Ach, wir leben fast vergebens Unsre kurze Zeit des Lebens; Stirb dir selbst, leb Gott gemein, Dies muß hier dein Werk nur sein!

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