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1733

42.

Gerhard Tersteegen

Mein Gott, mein Hirte, komm zu Hilfe deiner Herde, Die Wölfe dringen stark in deinen Schafstall ein, Sie reißen weg ein armes Schäfelein; Ich bitte dich, ach komm, eh' alles wüste werde!

Du gabst mir oft Befehl, ich sollt' die Schafe speisen; O du, in dem man stets die schönste Weide find't, Ach, führe sie doch selbst, sonst sie des Todes sind! Ein Wolf, der voller Wut, kommt dort, sie zu zerreißen.

Ach, du hast ihn erlegt, die Furcht ist mir verschwunden; Nun, liebste Schäflein, kommt und weidet ungescheut, Folgt eurem Hirten nur, folgt mit Beständigkeit, Bei ihm wird Überfluß und alles Gut' gefunden!

Geht in der Irre nicht, folgt immer seinem Tritt, Dann lebt ihr unter seinem Leiten So süß, so voller Lieblichkeiten – O Liebe, laß mich stets dir auch so folgen mit!

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