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1733

34.

Gerhard Tersteegen

In Eins, in Eines schmelz, mein Himmelsbräutigam, So innig dein Herz und das meine, Daß nichts als dein Herz mehr erscheine, Ei, blase auf die schöne Flamm!

In deiner Schmiede dreh die Herzen tausendfach, Schlag mein Herz, daß dein Amboß töne, Mach's gar zunichte nur, wie wird's dann sein so schöne, Erlöschet einst dein Feu'r, die Glut bald neue mach!

Ein Herz, wie dein Herz ist, ja, daß nur sei ein Herz, Wann werd ich dieses Glück genießen? Laß in Eins alle Herzen fließen Durch einen angenehmen Schmerz!

Wer deine Glut noch scheut, kennt sie nicht in der Tat, Ich finde darin mein Vergnügen; Ist wahrer Friede sonst zu kriegen, Wo diese liebe Not man nicht geschmecket hat?

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