Skip to content
1733

31.

Gerhard Tersteegen

Dies macht es, armer Mensch, daß du in Fürchten schwebest, Weil Gott nicht bei dir ist und du mit Gott nicht lebest; Kommt dieses Wesen nah und wird man ihm gemein, So muß das blödste Herz getrost und stille sein.

Dies ist zwar so, mein Gott, doch bin ich oft in Sorgen, Ob du auch bei mir bist, wann du dich mir verborgen; Drum fürcht' ich Armer stets in dunkeln Wegen so. Hilf glauben, daß du nah, so werd' ich still und froh!

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
31. · Gerhard Tersteegen · Poetry Cove