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1733

29.

Gerhard Tersteegen

Nein, nein, ich fürcht' nicht mehr die Welt mit ihrer Macht; Der Teufel kann mich nicht verletzen, Noch Höll', noch Tod in Schrecken setzen, Die Qual, die Marter ich nicht acht'.

Ich leb' in Sicherheit, in Ruhe schlaf' ich ein, Die Liebe macht mich ohne Kummer, Sie wacht für mich in meinem Schlummer, Sie macht, daß ich kann sicher sein.

Ich weiß von keiner Sorg', in keiner Furcht ich schweb'; In unvergleichlich süßem Frieden Von Bös' und Gutem abgeschieden Ich in der Welt wie einsam leb'.

Die Liebe seh' ich nur, ich kenne sie allein, Ich bin wie fremd zu allem Werke, Sie meine Stütze ist und Stärke, Sie 'leichtert alle Last und Pein.

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29. · Gerhard Tersteegen · Poetry Cove