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1733

27.

Gerhard Tersteegen

So arm, so bloß, gebeugt und klein gleichwie ein Wurm der Erden Mußt du durch Kreuz und Sündennot in deinen Augen werden, So will der Höchste helfen dann Dem, der sich selbst nicht helfen kann;

Wer als ein Wurm in sich entblößt, Der ist es, den der Herr erlöst. Ich armes Würmlein will mich auch zu Gottes Füßen schmiegen; Laß mich im Kot und Ohnmacht nicht, mein Herr und Heiland, liegen!

Ich hör', daß dein Erbarmen spricht: „Du armer Haufe, fürcht dich nicht!“ Stärk meine schwache Glaubenshand, Du kennest meinen Jammerstand!

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