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22. Geduldig und langmütig

Gerhard Tersteegen

Du trägst die Bösen; o Geduld! Du strafst nicht bald, nicht wie's verschuld't, Dein Wohltun unermüdet bleibet. Du rufst und lockst so gütiglich,

Du wartest so langmütiglich, Bis sich das Herz dir ganz verschreibet. O Gotteslangmut, o Geduld, Ich brauch' noch täglich deiner Huld.

Halleluja! Halleluja!

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