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1733

2.

Gerhard Tersteegen

Du heil'ge Gotteslieb', wie ist mir's so vergnügt, Wenn ich seh', wie dein Pfeil abfliegt! Ach möcht' es meinem Wunsch gelingen, Möcht' er mich treffen und mein Herz nur tief durchdringen!

Es ist geschehn, o ja, mein Herz ist schon erlegt, Des liebsten Meisters Pfeil trifft's recht; Solang ich hoch stund auf der Stange, War ich vor fremden Pfeilen bange.

Siegreiche Allmachtshand, du wirst schon vor Gefahren, Was du erobert hast, bewahren; Die blinde Weltlieb' mit verbundenem Gesicht Kann in die Höhe sehen nicht.

Weg eitle Lieb', dein falsch Vergnügen Soll nimmermehr mein Herz betrügen!

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