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1733

17.

Gerhard Tersteegen

Du, Liebe, willst mein ganzes Herze haben – Hier bring' ich's dir statt andrer Gaben, Ach, nimm's aus meinen Händen an! Es ist geschehn, dir sei es überlassen

Und eingehändigt bestermaßen, Kein höhers Glück ihm werden kann. Nimmst du mein Opfer an, ach, laß es deinen Händen Doch nimmer wiederum entwenden!

Es schläget mir die Liebe wohl nicht ab, Was ich hiemit gebeten hab'. Weil du mein Herz nimmst an, gehört es gänzlich dir, Dein Eigentum doch nie verlier;

Laß lieber auf mein Haupt all' deine Fluten schlagen, Mein Herzenskönig, Gottes Lamm, Die Leiden sind mir süß, ich will die härtsten tragen, Wenn du nur wirst mein Bräutigam!

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