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14.

Gerhard Tersteegen

Viel lieber geb' ich mich gefangen deiner Hand, Als daß ich mit dir wollte streiten; Der Ruhm von solchen Tapferkeiten Reimt sich wohl schlecht auf meinen Stand.

Ich muß, mein Bräutigam, nur fechten wider mich, Mich unterwerfen deinen Schlägen, Sonst wär' ich überaus verwegen, Mit Recht dein Zorn erregte sich.

Ach Herr, der Sieg ist dein, nimm meine Waffen an! Ich will nur deinen Feind bestreiten, Nicht deine tausend Freundlichkeiten, Dran Herz und alles untertan.

Du großer Gott, ich will denn dein Gefangner sein, O ja, ich will von ganzem Herzen Dies große Glück auch nie verscherzen, Ich litte lieber alle Pein.

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