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1733

116. Der 150. Psalm

Gerhard Tersteegen

Der Glaube dringt ins Heiligtum Und fordert auch sogar Zu Jesu Christi Preis und Ruhm Der Engel Gottes Schar.

Die Feste seiner Macht kann nicht So unzugänglich sein; Wenn man Gott drinnen lobt, so bricht Der Glaub' auch mit hinein.

Der Taten Gottes sind sehr viel, Unzählig, neu und alt; Die sind der Text zum Harfenspiel, Das hier und droben schallt.

Was für ein Instrumentenklang Im Heiligtum ertön' Bei aller Heil'gen Lobgesang, Will ich dort hör'n und sehn.

Doch kommt's Gott nicht auf Harfen an, Der Ton ist viel zu matt; Es lobe ihn, was loben kann Und einen Atem hat!

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