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108. Herzensgedanken bei der äußern Arbeit

Gerhard Tersteegen

O Weisheit, aller Himmel Zier, Komm von dein'm Gloriesitz, Komm und arbeite du mit mir; Dein schwaches Kind beschütz!

Sei mein' Gesellschaft bei dem Werk, Daß ich mich nicht zerstreu; Mich stetig führe, rat und stärk, Daß ich dein Werkzeug sei!

So werd' ich Gott gefällig sein In allem, was ich tu; So bleib' ich froh in Müh und Pein, In stiller Geistesruh.

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