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1733

106. Andacht bei nächtlichem Wachen

Gerhard Tersteegen

Nun schläfet man, Und wer nicht schlafen kann, Der bete mit mir an Den großen Namen, Dem Tag und Nacht Wird von der Himmelswacht Preis, Lob und Ehr gebracht! O Jesu, Amen.

Weg Phantasie, Mein Herr und Gott ist hie! Du schläfst, mein Wächter, nie; Dir will ich wachen. Ich liebe dich, Ich geb' zum Opfer mich Und lasse ewiglich Dich mit mir machen.

Es leuchte dir Der Himmelslichter Zier; Ich sei dein Sternlein, hier Und dort zu funkeln! Nun kehr' ich ein; Herr, rede du allein Beim tiefsten Stillesein Zu mir im Dunkeln!

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