Skip to content
1894

Vorübergehn

August Stramm

Das Haus flackt in den Sternen Mein Schritt verhält und friert. In deinem Schoße schläft mein Hirn. Mich fressen Zweifel!

Voll Schattet deine Büste in dem Fenster Das Spähen hüllt mich lautlos Die Sterne streifeln glühes Eisen

Mein Herz Zerkohlt! An deinem Fenster Eist

Ein Windhauch Asche. Die Füße tragen weiter leere Last!

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Vorübergehn · August Stramm · Poetry Cove