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1894

Mondblick

August Stramm

An meine Augen spannt der Schein. Das Schläfern glimmt in deine Kammer Gelbt hoch hinauf Und

Schwület mich! Matt Bleicht das Bett Und

Streift die Hüllen Stülpt frech das Hemd Verfröstelt Auf den Mond.

Jetzt Leuchtest du Du Leuchtest leuchtest!

Glast Blaut die Hand In glühewehe Leere Reißt nach den Himmel

Mond und Sterne Stürzen Schlagen um mich Wirbeln

Tasten Halt Halt Halt! Und Zittern aus zu Ruh

Am alten Platz! In Deinem Fenster droben Gähnmüd

Blinzt Die Nacht!

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Mondblick · August Stramm · Poetry Cove