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1834

[Zerstäuben wird die Felsenburg Moria's]

Moritz von Strachwitz

Zerstäuben wird die Felsenburg Moria's, Und du, Jerusalem, verwehst im Sande! – So möcht' ich rufen über alle Lande Mit Wetterkraft, ein zorn'ger Jeremias.

Wann naht dem Reich der Schönheit der Messias, Drin der Philister tobt im Tempelbrande, Drin die Gemeinheit prahlt mit ihrer Schande Und heult im schmutzigen Gallimathias?

Sie haben Dich gestürzt, o Herr und Meister! Gebannt aus Deines Volkes Bundesladen, Drein sie gestellt ein Kalb aus goldnem Kleister. Du aber sende Deine Myriaden

Und wolle tilgen jene Lügengeister, Die sich im Herzensblut der Schönheit baden.

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