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1834

[Was girrst Du, Sänger, auf zum Himmelsbogen]

Moritz von Strachwitz

Was girrst Du, Sänger, auf zum Himmelsbogen Leis mit der Turteltaube Liebesstöhnen? Nicht weinend schaut Dein Aug' das Reich des Schönen, Noch hat kein Weichling seinen Kuß gesogen.

Frei wie die Wolken, die auf weiten Wogen Im Sturm dahinziehn, kühn mit Donnertönen Magst Du die Welt mit ihrem Treiben höhnen, Vom Flammenstrahl der Götterkraft umflogen.

Denn in den Wolken ist des Sängers Weilen, Und mit dem Donner soll sein Lied sich messen, Und klingen soll's wie aus des Himmels Fernen, Und frei zum Himmel soll es mächtig eilen,

Der Erdennacht des Erdenseins vergessen, Denn seine Flamme nahm es von den Sternen.

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