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1834

[Ich will ja nur an Deiner Lippe sterben,]

Moritz von Strachwitz

Ich will ja nur an Deiner Lippe sterben, Als Sonnenstaub in Deinem Kuß verfliegen, Will nur den Schmerz, den tiefen, schweren, herben, Mit Deines Mundes Lethetrank besiegen.

Ich will ja nicht an Deinem Munde saugen, Nur fromm und gläubig in Dein Antlitz schauen Und auf dem Strahle Deiner Wunderaugen Zum Äther hin demant'ne Brücken bauen.

Ich will ja nicht in Deinem Aug' mich sonnen, Nur Worte tauschen süßer Minnefehde, Nur rauschen hören Deiner Lippe Bronnen In sanften Wellen zarter Frauenrede.

Ich will ja nicht Dich sehen, küssen, hören, Ich will ja nur Dein denken im geheimen Und hoffnungslos der Saite Gold empören Und mich ergehn in zarten Liebesreimen.

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