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1834

[Du bist der Dichtkunst tapfrer Bogenschwinger,]

Moritz von Strachwitz

Du bist der Dichtkunst tapfrer Bogenschwinger, Der rastlos seine goldnen Pfeile sendet, Der endlich trotzig sich verblutend endet Als der Philister göttlicher Bezwinger.

Nun schlummre sanft, Du kampfesmüder Ringer, Dem Nord und Süden Ruhm und Preis gespendet; Es sei Dein Haupt der Heimat zugewendet, Du melodieenvoller Rhythmenschlinger!

Und ob die Vatererde Du gemieden Im Übermaße Deiner Zorngedanken, Reicht sie die Rechte doch ins Grab zum Frieden. Und dahin, wo ums Grab sich Lorbeern ranken,

Sei auch der deutsche Eichenkranz beschieden, Und Dein verbleib' er ewig, ohne Wanken!

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