Und oft schwebt er vom Himmel herab! den
nahenden fühl' ich,
Meine Seel’ erhebet sich dann in steigender Wal-
lung,
Wie das Meer sich erhebt in der Kühle des pur-
purnen Abends.
Neue Bilder schweben um ihn und junge Gedanken,
Wie mit zahllosen Blumen der Lenz die Erde
besuchet,
Und mit taufend Sängern des Hains in blühen-
den Stauden!
Hohe Gedanken schweben um ihn, wie rund um
den Himmel
Flammende Sonnen mit grüngelockten Erden
umkränzet,
Und mit Silberwangigen Monden! Mondschein-
ähnlich
Leuchtet er manchmal sanft und entlocket zärtliche
Thränen;
Und dann eilt er mit Flammen umgürtet, gleich
dem Kometen,
Wann er von Himmel zu Himmel im feurigen
Wagen daherrollt!