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1632–1707

ViI. Brenn aber lindre auch.

Kaspar Stieler

Was hab' ich kleiner dir getahn daß ich nicht Ruhe haben kan willstu mich denn zu Aschen brenen? Ich bin ohn diß entädert bleich

und einem schwarzen Schatten gleich von meinen Brüdern kaum zu kennen. Ich gebe dir die Sieges-Fahn’ und flehe dich in Demuht an

laß deinen Diener nicht verderben. Es gibt dir Amor schlechten Preiß wenn der sich nicht zu retten weiß Genade zieret einen Held.

Ich räume dir des Herzens Feld mein blosser Busem steht dir offen. Zieh ein und gönn mir nur die Lehn ich wil dir zu Gebote stehn

was hastu mehr von mir zu hoffen. Wer wird hastu mich umgebracht alsdenn erheben deine Macht? Wer wird von deinen Tahten singen?

Werd’ ich noch etwas übrig sein: Mein Staub kan dir nicht Nuzzen brin-

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