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1632–1707

V. Das mißtrauliche Alter.

Kaspar Stieler

Wo der Teufel nicht kommt hin muß er alte Weiber senden jezo stünd’ erfülle mein Sinn und das Glükk’ in meinen Händen

kommt ein alter Höllen-Hund und verstört mir alles Wesen. In Avernus roten Schlund mit dem dürren Donnerbesen.

Alter schimpfft zwar niemand nicht wo es nu den Jungen traute wo sein sorgliches Gesicht Meiner Schönen zarter Mund

fiel auff mich mit tausend Küssen was mir weiter war vergunnt muß ich um der Alten missen. Kunnstu denn nicht dißmahl ruhn

daß du uns zerreist die Karten? hastu weiter nichts zu tuhn nicht der Spindel abzuwarten? Flikk den alten Belz vielmehr

und bestell das Todten-Hemde. Was verbeusstu daß wol ehr dir nicht ist gewesen fremde. Laß die Jugend frölich sein

weil die Geister noch sich rühren. Wenn die Wangen fallen ein und die Zähne sich verlieren wenn die Brust verwelket steht

und der Glieder Blut erkaltet aller Muht zu drümmern geht nnd der ganze Leib veraltet.

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