Wo der Teufel nicht kommt hin
muß er alte Weiber senden
jezo stünd’ erfülle mein Sinn
und das Glükk’ in meinen Händen
kommt ein alter Höllen-Hund
und verstört mir alles Wesen.
In Avernus roten Schlund
mit dem dürren Donnerbesen.
Alter schimpfft zwar niemand nicht
wo es nu den Jungen traute
wo sein sorgliches Gesicht
Meiner Schönen zarter Mund
fiel auff mich mit tausend Küssen
was mir weiter war vergunnt
muß ich um der Alten missen.
Kunnstu denn nicht dißmahl ruhn
daß du uns zerreist die Karten?
hastu weiter nichts zu tuhn
nicht der Spindel abzuwarten?
Flikk den alten Belz vielmehr
und bestell das Todten-Hemde.
Was verbeusstu daß wol ehr
dir nicht ist gewesen fremde.
Laß die Jugend frölich sein
weil die Geister noch sich rühren.
Wenn die Wangen fallen ein
und die Zähne sich verlieren
wenn die Brust verwelket steht
und der Glieder Blut erkaltet
aller Muht zu drümmern geht
nnd der ganze Leib veraltet.