Als Gottes Sohn vom Himmel kam Vnd seine Menschheit an sich nam Gott Vatter jhn der gantzen Welt Durch Wunderwerck vor Augen stelt.
Sit Trinitati Gloria, In sempiterna sæcula. Zu Rom bey Ara Cœli nah Ein güldne Wolck der Keyser sah
Darin zu sehn ein Jungfraw schon Auff jrē Schoß Mensch Gottes Sohn. Sit Trinitati Gloria, In sempiterna sæcula.
Die Spannier am Himmel sehn Zu hauff in ein drey Sonnen gehn. Gleich wie Gott Mēsch ein Kindlein war Auß Gott: Leib: Seel: drey Sonnen klar.
Sit Trinitati Gloria, In sempiterna sæcula. Jm JüdenLand im Winter hart Engaddi blüht der Balsamgart.
Weil Gottes Sohn die schöne Roß Auffgangen in Mariæ Schoß. Sit Trinitati Gloria, In sempiterna sæcula.
Zu Rom in dem gefreyten Hauß Floß öl auß einem Brunnen auß. Der Brunn zeigt Christum vnn sein Blut O Gnadenbrunn! öl köstlich Gut.
Sit Trinitati Gloria, In sempiterna sæcula. Vom Himmel kam ein Engelschar Vom Feld sand Gott die Hirten dar
Auß Morgenland drey König fern Die führt zum König ein newer Stern. Sit Trinitati gloria, In sempiterna sæcula.
Dem Vieh im Stal zu Bethlehem Den Menschen zu Jerusalem Dem Priester vnd der Prophetin Gab Gott auch diß Geheymnuß in.
Sit Trinitati gloria, In sempiterna sæcula. Jetzt ist die Sonn gestiegen auff Den Erdkraiß vmb vnd vmb gelauff
Jetzt ist daß Kind durch alle Land Der gantzen Welt nah wol bekant. Sit Trinitati gloria, In sempiterna sæcula.
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