Sanct. Kilian ein edler Schott Der Francken Apostolisch Bott Auß Rom vom Bapst in Franckenland. Der erste Bischoff ward gesandt.
Der ist O Würtzburg Edle Statt Der dir gebracht den Glauben hatt Die Sonn hat dir das Licht gebracht das Liecht gebracht
Das Liecht hat dir ein Schein gemacht. Daß du jetzt bist ein Paradeiß Sanct. Kilian sag danck vnd Preiß Er hat gemacht gantz Francken frey
Vom Vnkraut der Abgötterey. Er hat gesäet von Ort zu Ort Den guten Samen Gottes Wort Darauß alßbald gewachsen ist
gewachsen ist Gosbert der Fürst ein newer Christ. Daß nun der Lustgart wüchse sehr Vnd daß der Blumen würden mehr.
Goß er darauff ein Regen gut Sein thewres vnd heyliges Blut. Vnd daß der Lustgart sicher blieb Blieb er darinn auß lauter Lieb.
Zu Würtzburg ligt sein Leib im Grab sein Leib im Grab Vnd helt die Feind vom Garten ab. Sein Seel auch vber Sonn vnd Mon
Glantzt in dem Himmel Wunder schon Ein Sonnenschein vom Himmel send Vnd diesen Schein zum Garten wend. Ein solche influentz vnd Krafft
Sehr grossen Nutz im Garten schafft Der Gart dardurch wird Blumen vol wird Blumen vol. Vnd alle Frücht gerathen wol.
O Würtzgart! wegen deiner Frucht Sanct. Kilian dich viel besucht: Ein Kräntzle du jhm geben hast Daß er noch trägt in Gold gefast.
Das hastu Geila zugericht Weil er dein Sünd wolt leiden nicht O Marter Kron! O thewrer Krantz! O thewrer Krantz!
O Kron! O Krantz! O Zier! O Glantz. Wolan kom her du edler Franck Sanct. Kilian sag lob vnd danck. Vnd du Apostolischer Mann
Bischoff Marter Sanct. Kilian: Laß dir die edle Francken dein Von Hertzen angelegen sein Den Garten fort beschützen thu
beschützen thu: Vnd laß kein wildes Thier hinzu.
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