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1761–1836

Wahre Grösse

Elise Sommer

Seh' ich Menschen, die in äusserm Schimmer Grösse suchen, die der Weise flieht, Der sich durch Talent zu nützen müht, O! dann denk' ich Deiner Tugend immer!

Wahrer Grösse weicht der leichte Flimmer, Wie das Irrlicht, das im Nebel glüht, Bald verlischt, wenn Eos Kranz erblüht, Rosig schwebend über falbe Trümmer.

Aechter Adel thront in Deinem Herzen, Tief empfindest Du der Menschheit Schmerzen, Ueberall fühlst Du Dich ihr verwandt; Und umschlingt uns alle nicht ein Band?

Geistesgrösse bauet sich Altäre, Schatten ist der Eitelkeit Chimäre!

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